Lebkuchen

Bereits die Ägypter kannten honiggesüßte Kuchen, wie man aus Grabfunden weiß, bei den Römern wurden sie panis mellitus genannt.

Lebkuchen, wie wir sie heute kennen, wurden in der belgischnen Stadt Dinant erfunden. Sie wurden über Aachen in fränkischen Klöstern übernommen, dabei wurde die Rezeptur immer etwas verändert.

Die erste Erwähnung als “Pfefferkuchen” findet sich 1296 in Ulm. Die Lebkuchen wurden in Klöstern gebacken. Der Beruf des Lebküchners, Lebzelters entwickelte sich.

Aufgrund der Verwendung von seltenen Gewürzen entwickelten sich Orte mit langer Lebkuchentradition oft an Handelsknotenpunkten.

Rezept

70 g Butter
3 Eier
140 g Honig
500 g Roggenmehl
100 g Staubzucker
1 Pck Lebkuchengewürz
1 Msp Zimt
20 g Natron (Speisesoda)

Butter mit Honig auf kleiner Flamme erwärmen, vom Feuer nehmen, die trockenen Zutaten mischen und sieben. Butter-Honigmischung und Eier zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Teig im Kühlschrank einen Tag rasten lassen.

Aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur temperieren lassen, fünf mm dick ausrollen und Rechtecke schneiden. Mit Mandeln belegen.

Vor dem Backen alle Mehlreste entfernen und die Kuchen mit Milch oder Wasser bestreichen. Das Backrohr auf 220° C vorheizen. Während des Backens einen Kochlöffel einklemmen damit der Dampf entweichen kann. Ungefähr 15 bis 20 Minuten backen.